Man trifft sich stets zweimal (Teil 1) – Mila Roth

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Titel: Man trifft sich stets zweimal (Teil 1)

Autorin: Mila Roth

Verlag: Books on Demand

Seitenzahl: 196 Seiten

ISBN 978-3746061474

Preis Taschenbuch: 6,99 Euro 

[Rezension]

Inhaltsangabe:

„Kaum sind der Geheimagent Markus Neumann und seine zivile Partnerin Janna Berg von ihrem letzten Einsatz zurück, als sie erfahren, dass die gefährliche Auftragsmörderin Susanne Krause aus dem Gefängnis geflohen ist. Da Janna Monate zuvor nur mit knapper Not einem hinterhältigen Anschlag Krauses entkommen konnte, fürchtet sie nun erneut um ihr Leben und das ihrer Familie.
Obwohl sie erst einmal nur Markus dabei helfen sollte, sein neues Büro einzurichten, gerät sie nun erneut in einen heiklen und brisanten Fall. Denn Krause scheint nicht allein auf Rache aus zu sein, sondern führt noch etwas anderes im Schilde.
Während Janna mit den übrigen Kollegen der Abteilung die Stellung hält, wird Markus auf einen Undercover-Einsatz geschickt und muss sich auf ein gefährliches Spiel einlassen, das nicht nur ihn Kopf und Kragen kosten könnte.“

Meine Meinung:

Der  1. Teil von Band 11 „Man trifft sich stets zweimal“ der Geheimagenten-Serie „Spionin wider Willen“ von Mila Roth sorgt für spannende Unterhaltung mit dem Agentenduo Markus Neumann und Janna Berg.

Dies war mein erstes Buch dieser Reihe. Den Einstieg erleichtert und übersichtlicher gestaltet, haben mir die Auflistung und kurze Beschreibung der Haupt- und Nebenpersonen zu Anfang des Buches. 

Die Protagonisten stellen interessante und sympathische Charaktere dar, mit Ausnahme der Gegenspieler natürlich.

Der Autorin ist eine gute Mischung aus Fall und Privatleben der Figuren gelungen. Das zivile Leben von Janna Berg erzeugt eine gelungene Wohlfühlatmosphäre, die einen schönen Kontrast zu den spannenden Fallszenen bildet.

Der flüssige Schreibstil der Autorin sorgt für ein kurzweiliges und unterhaltsames Lesevergnügen. Zu Anfang hat es ein wenig gedauert bis die Geschichte in Fahrt kam, doch dann wurde es umso aufregender.

Fazit:

Ein spannendes Abenteuer, das mit einem sympathischen Agententeam bei mir für gute Unterhaltung sorgte.

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Ich danke der Autorin Mila Roth für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Die letzte Farbe des Todes – Philipp Reinartz

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Inhaltsangabe:

Aus dem Berliner Westhafen wird die Leiche eines Hotelchefs geborgen. Der Tote ist merkwürdig kostümiert, sein Nacken wurde mit einem lilafarbenen Punkt markiert. Ein Fall für die neu gegründete Neunte Berliner Mordkommission, eine Sondereinheit für außergewöhnliche Fälle. Ihr Leiter: Jerusalem „Jay“ Schmitt, Polizei-Elite, international ausgebildet. Doch bald wird die nächste Leiche gefunden, wieder mit einem farbigen Punkt im Nacken. Und schon lange Vergangenes wird plötzlich aktuell. Jay vermutet einen Masterplan, sucht nach der Gemeinsamkeit hinter den in Szene gesetzten Morden. Langsam kommt er seinem Gegenspieler immer näher. Oder ist es am Ende umgekehrt?

Meine Meinung:

Mit „Die letzte Farbe des Todes“ ist Philipp Reinartz ein originelles und spannendes Krimidebüt gelungen.

Der Hauptprotagonist in Form von Ermittler Jerusalem „Jay“ Schmitt stellt einen interessanten Charakter dar, der durch seine menschliche Art -mit Stärken und Schwächen- Sympathie ausstrahlt.

Die Handlung wechselt im Verlauf des Buches immer zwischen aktuellen Ereignissen in Bezug auf den Ermittlungsfall, und Rückblenden in die Vergangenheit verschiedener Personen, die in den Fall verwickelt sind bzw. waren. Der Leser erhält so nach und nach wichtige Informationen, und fühlt sich als imaginärer Ermittler hautnah in den Fall mit eingebunden. So fügt sich Puzzleteil für Puzzleteil schlussendlich zu einem Gesamtbild.

Der Autor lässt den Leser durch seinen flüssigen Schreibstil gut in die Buchatmosphäre eintauchen. Philipp Reinartz ist es hervorragend gelungen kurze, prägnante Kapitel zu verfassen, ohne dabei auf eine ansprechende Schreibweise zu verzichten. Er erzeugt gekonnt Spannung und weckt Neugier beim Leser.

Ein kleines Kapitelverzeichnis findet sich zusätzlich am Ende des Buches, welches dem Leser einen Überblick verschafft, und die Suche nach einzelnen Kapiteln erleichtert.

Der Schluss bietet in ein nervenkitzelndes und überraschendes Finale, welches den Puls des Lesers noch einmal nach oben treibt.

Fazit:

Ein temporeicher, intelligent inszenierter Krimi, der den Leser mit auf eine packende Mörderjagd quer durch Berlin nimmt. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, mich durch seinen kurzweiligen und originellen Schreibstil zu begeistern. Ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Jay Schmitt.

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Ich danke dem Autor, sowie dem Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Kräuterrosi und ihr Bumshüttensepp – Doris Fürk-Hochradl

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Inhaltsangabe:

Als im Wallfahrtsort Maria Schmolln eine junge Frau ermordet wird, ist wieder einmal Kräuterrosis Spürsinn gefragt. Die detektivische Kräuterhexe legt Pflanzenbüschel und Schmalzsalbe zur Seite und macht sich mit Klosterschwester Klara auf die Suche nach der Wahrheit. Doch während die Dorfbewohner und Kirchenleute mauern, geschieht ein Unglück nach dem anderen – und Rosi ahnt nicht, wie sehr ihr eigenes Leben in Gefahr ist.

Meine Meinung:

Bei dem Krimi „Kräuterrosi und ihr Bumshüttensepp“ von Doris Fürk-Hochradl habe ich eher eine Art leichte Krimilektüre in Wohlfühlatmosphäre zum Schmunzeln erwartet.

Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Es handelt sich hier eher um einen richtigen Krimi, bei dem ein brutaler Mord geschieht. Die Umstände dessen sind auch eher bedrückend und nicht lustig.

Mit den Protagonisten konnte ich leider nicht so recht warm werden, auch die Atmosphäre wirkt eher kalt, steril und ungemütlich.

Der Schreibstil der Autorin hat mir jedoch sehr gut gefallen. Sie schildert die Ereignisse kurzweilig und flüssig. Auch die kleinen Kräutertipps am Anfang der Kapitel stellen eine nette Auflockerung dar. Die gelegentliche Bezugnahme auf die Kräuterheilkunde im Buch ist auch sehr ansprechend.

Da ich jedoch eher humoristische, leichte Krimiunterhaltung erwartet habe, konnte mich das Buch nicht so überzeugen. Stellenweise wirkt der Fall etwas konstruiert und in die Länge gezogen.

Fazit:

Wer gerne normale Krimis liest, findet hier sicherlich eine abwechslungsreiche Lektüre. Ich vergebe aufgrund des ansprechenden Schreibstiles der Autorin ehrliche 3,5 Pfötchen.

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Ich danke der Autorin, sowie dem Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Der Proband – Guido Kniesel

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Inhaltsangabe:

Paul Amon ist am Ende angekommen. Er ist dorthin abgerutscht, wo man keinen Boden mehr unter den Füßen zu spüren glaubt. Seine Alkoholsucht hat ihn fest in ihrem erbarmungslosen Griff, er hat seine Familie und seine sozialen Verbindungen verloren. Als er eines Morgens, von Erinnerungslücken gequält, glaubt, am Vorabend ein junges Mädchen brutal vergewaltigt zu haben, wird ihm bewusst, dass er hoffnungslos verloren ist.

»Nehmen Sie Ihre Chance wahr, wir helfen Ihnen, Ihre Freiheit zurückzugewinnen!« – Eine Zeitungsannonce erscheint ihm wie ein letzter rettender Strohhalm, und er lässt sich auf ein Treffen mit der attraktiven Psychiaterin Dr. Ramona Gallio ein. Diese arbeitet zusammen mit einer Gruppe Berliner Hirnforscher an einer bahnbrechenden Suchttherapie und sucht im Rahmen einer Versuchsreihe nach einem Probanden.

Angesichts seiner ausweglosen Situation lässt sich Amon auf das vielversprechende Experiment ein. Die Folgen sind verblüffend. Sein Körper erneuert sich regelrecht, und er scheint tatsächlich seine alte Vitalität wiederzuerlangen. Doch die Schatten kriechen langsam wieder auf ihn zu. Und ihre Gestalten sind schrecklicher als alles, was Paul Amon je gesehen hat …

Meine Meinung:

Der Thriller „Der Proband“ von Guido Kniesel bietet dem Leser originelle und spannende Unterhaltung.

Positiv hervorzuheben ist an erster Stelle, dass sich diese Thriller-Lektüre nicht dem (wenn auch beliebten) klassischen Serienmörder-Konzept bedient. Dieses lese ich zwar auch gerne, aber hier wird einem einmal eine erfrischende Abwechslung geboten.

Die Handlung wechselt im Verlauf des Buches immer zwischen der Sicht des Hauptprotagonisten Paul Amon und dem Forscherteam ab. Der Leser erhält eine informative Einführung in die Geschichte und deren Protagonisten. Dabei wird gekonnt Spannung generiert und Neugier geweckt.

Der Autor lässt einen gut in die (überwiegend) triste, düstere Buchatmosphäre eintauchen. Er schildert erschreckend und glaubwürdig den Alltag eines Menschen, der dem Alkohol verfallen ist, aber gleichzeitig im Kampf gegen seine Sucht steht.

Achtung Spoiler!

Als Tierfreundin haben mich die Versuche an den Schimpansen und deren schlimme Folgen natürlich wütend und traurig gemacht, dadurch das sich der Autor jedoch dieser sensiblen Thematik bediente, konnte er perfekt die eiskalte und skrupellose Vorgehensweise -vor allem des Wissenschaftlers Kalinski- zum Ausdruck bringen.

Als besonders gut gelungen empfinde ich die Beschreibung der Wandlung, die das Leben von Paul Amon nach der Therapie nimmt. Guido Kniesel versteht es diese positive Wendung gekonnt in kleinen Schritten einzuführen. Es berührt den Leser wie Paul seiner kleinen Tochter wieder näher kommt, das Gift aus seinem Körper weicht und er nun Körper und Geist mit positiver Lebensenergie füllt. Er beginnt ein völlig neues Leben, das nicht von Alkohol und Nikotin bestimmt wird. Als Leser freut man sich richtig für ihn – vorerst.

Ich möchte nun gar nicht näher auf weitere Details eingehen, um zukünftigen Lesern die Spannung zu erhalten.

Spoiler Ende!

Fazit:

Ein spannender Thriller, der den Leser gefangen nimmt. Dem Autor ist es gut gelungen, mich durch seinen packenden, emotionalen Schreibstil für dieses Buch zu begeistern. Atmosphäre und Protagonisten wurden hier sehr gut ausgearbeitet und wiedergegeben.

Das Buch kommt ohne langatmige, uninteressante Nebendetails aus. Die medizinischen Ausführungen werden knapp gehalten und für den Laien verständlich dargelegt.

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Ich danke dem Autor für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Seele in Fesseln – Eva Lirot

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Inhaltsangabe:

Mitten in der Stadt liegt ein toter alter Mann. Er ist klapperdürr und nur mit einem Krankenhemd bekleidet. In seinen Händen hält er eine Botschaft: Sie müssen es verstehen!
Jim Devcon und sein Team machen sich auf die Suche nach einem Todesengel, der in den Krankenhäusern sein Unwesen treibt. Doch es ist viel schlimmer. Denn der Täter strebt nicht nach Erlösung. Er will der Öffentlichkeit etwas zeigen. Etwas, vor dem wir uns alle fürchten. Weil es jeden treffen kann. Zu jeder Zeit …

Meine Meinung:

Der Thriller „Seele in Fesseln“ von Eva Lirot bietet dem Leser originelle und hochspannende Unterhaltung, mit Bezug auf ein brisantes und sehr wichtiges Thema.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, obwohl mir die Vorgängerbände, sowie die Autorin nicht bekannt waren.

Die Handlung wechselt im Verlauf des Buches immer zwischen der Sicht des Chefermittlers  Jim Devcon, dem Täter und einer mysteriösen Person ab. Dadurch wird gekonnt Spannung generiert und Neugier geweckt.

Die Autorin lässt den Leser durch ihren ansprechenden und flüssigen Schreibstil gut in die Buchatmosphäre eintauchen. Die Vorkommnisse werden glaubwürdig, und teils erschreckend authentisch geschildert.

Ebenfalls positiv hervorzuheben ist, dass die Protagonisten in Bezug auf ihre Handlungsweisen und Charaktere alle sehr menschlich dargestellt wurden, sowohl positiv wie negativ. Dadurch fiel es einem leicht, sich in sie hineinversetzen zu können.

Der Schluss gipfelt in einem dramatischen und emotionsgeladenen Finale, welches den Leser atemlos bangen, und aufgewühlt -aber auch nachdenklich- zurück lässt.

Das unheimliche Cover lässt einem bereits eine Gänsehaut über den Rücken laufen.

Fazit:

Ein packender Thriller, der den Leser von der ersten bis zur letzen Seite gefangen nimmt. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, mich durch ihren kurzweiligen und emotionalen Schreibstil für dieses Buch zu begeistern.

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Ich danke der Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.