Kamikatze – Kerstin Fielstedde

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Titel: Kamikatze

Autorin: Kerstin Fielstedde

Verlag: emons Verlag

Seitenzahl: 256 Seiten

ISBN 978-3740802653

Preis Taschenbuch: 10,90 Euro 

[Rezension]

Inhaltsangabe:

„Katzenagentin Indy wird mitten in Berlin entführt: Sie weiß zu viel über geheime Regierungsgeschäfte. Ihr Bruder Ian stellt ein iCats-Elite-Team auf die Pfoten, das sich auf die Suche nach ihr macht. Gemeinsam mit einem arroganten Schoßhund, einer sprengstoffverliebten Ratte und einem halben Regenwurm heften sie sich an die Fersen des schwergewichtigen Unterweltbosses Maulwurf Sumo. Um Indy aus dessen Klauen und der tödlichen Gefahr in einer Tierversuchsanstalt zu retten, zählt jede Sekunde.“

Meine Meinung:

Kerstin Fielstedde ist mit ihrem Katzenkrimi „Kamikatze“ ein überaus unterhaltsamer und origineller Krimi gelungen.

Die Handlung spielt um eine bunt zusammengewürfelte Truppe unterschiedlichster Tierarten, die sich auf eine spannende und turbulente Rettungsmission einer Artgenossin begibt.

Gleich zu Anfang des Buches befindet sich eine Karte von Berlin, auf der die Schauplätze eingezeichnet sind, die in der Handlung vorkommen. So hat man stets eine kleine Orientierungshilfe, auf die man jederzeit bei Bedarf zurückgreifen kann.

Sehr gut gefallen mir auch die Kurzportraits der tierischen Protagonisten, die den Einstieg in das Buch erleichterten, und interessante, nützliche und amüsante Hinweise auf die einzelnen Charaktere lieferten. Sowie die Tabelle mit der interkatzionalen Katzenkeilschrift, und der kurze Abriss der Organisationen, die im Buch eine Rolle spielen. Leider befanden sich diese erst am Schluss des Buches, zu Beginn wäre es hilfreicher, da viele Leser vor dem Lesen nicht in den hinteren Teil des Buches blicken.

Der Einstieg in das Buch fiel mir unglaublich leicht, da die Atmosphäre bildhaft und lebendig beschrieben, und gleich auf den ersten Seiten gekonnt Neugier geweckt, wurde.

Die teils schrägen, aber liebenswerten tierischen Protagonisten werden sehr gut dargestellt und erwecken gleich Sympathie, abgesehen von den Bösewichten, die natürlich auch nicht fehlen dürfen.

Die Autorin verfügt über einen lockeren, flüssigen und geschliffenen Schreibstil. Es gelingt ihr mühelos Spannung und Witz zu vereinen. Die meist sehr amüsanten Dialoge und Geschehnisse zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht, und beanspruchen die Lachmuskeln ordentlich. Trotzdem widmet sich das Buch auch ernsten Themen wie z. B. Tierversuchen, ohne jedoch den Leser zu sehr zu belasten, aber genug, um zum Nachdenken anzuregen.

Fazit:

Dieser Katzenkrimi hat mir durchweg kurzweiliges, spannendes und heiteres Lesevergnügen bereitet. Ich bin schon neugierig, und freue mich unglaublich auf hoffentlich viele weitere Abenteuer der iCats.

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Ich danke der Autorin Kerstin Fielstedde für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Todesklänge – Iris Mueller

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Titel: Todesklänge

Autorin: Iris Mueller

Verlag: Goldmann Verlag

Seitenzahl: 416 Seiten

ISBN 978-3442486984

Preis Taschenbuch: 10,00 Euro 

[Rezension]

Inhaltsangabe:

„Der Sommer hält Einzug an der Amalfiküste, und auch die malerische Hafenstadt Salerno erwacht zu neuem Leben. Die Lidos haben geöffnet, Urlaubsstimmung liegt in der Luft. Wie jedes Jahr im Juni wird das nahegelegene Ravello zum pittoresken Schauplatz eines internationalen Musikfestivals. Doch dann fällt ein jäher Schatten über das frohe Treiben, als nach einem Konzert im Castello di Arechi eine bekannte Musikkritikerin erstochen aufgefunden wird. Die Stiche wurden gezielt gesetzt und mit unglaublicher Wucht ausgeführt. Ein tödliches Muster, das sich schon bald wiederholt und die sympathische Kommissarin Patrizia Vespa vor ein blutiges Rätsel stellt …“

Meine Meinung:

„Todesklänge“ von Iris Mueller ist ein Italienkrimi, der die wunderschöne Amalfiküste zum Schauplatz hat.

Dies war mein erstes Buch der Autorin. Da ich sehr gerne Bücher lese, die in Italien spielen, freute ich mich auf einen spannenden Kriminalfall vor traumhafter Kulisse.

Leider hat mich das Buch enttäuscht. Mit den Charakteren wurde ich bis zuletzt nicht richtig warm, sie weckten weder Interesse noch Sympathie bei mir. Auch der Fall zog sich in die Länge, und konnte mich nicht wirklich fesseln. Besonders schade fand ich, dass die wunderbare Atmosphäre der Amalfiküste zu wenig genutzt wurde, um den Leser bildhaft zu unterhalten.

Der geschliffene Schreibstil der Autorin hat mir dennoch gefallen. Und auch das zauberhafte Cover bildet einen traumhaften Blickfang.

Fazit:

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Autorin verfügt über einen ansprechenden Schreibstil, mir fehlten jedoch Kurzweile, Atmosphäre und Leichtigkeit.

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Ich danke dem Goldmann Verlag für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Das Gold des Lombarden – Petra Schier

P1150394

Inhaltsangabe:

„Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen.
Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt …“

Meine Meinung:

In dem historischen Roman „Das Gold des Lombarden“ lässt Petra Schier die Leser in die Welt der Geldverleiher des 15 Jhd. in Köln eintauchen.

Bereits ab der ersten Seite nimmt einen das historische Ambiente des alten Kölns gefangen. Durch ihren lebendigen Schreibstil lässt die Autorin die kleinen Gässchen, und das damalige Alltagsgeschehen, bildhaft vor dem geistigen Auge des Lesers erwachen.

Durch ihre gründliche Recherche liefert die Autorin interessante Informationen und Details zum damaligen Leben.

Die Protagonisten wurden interessant und überwiegend sympathisch gezeichnet.

Die sich zart entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Aleydis und Vinzenz schritt allerdings etwas schnell voran, in Anbetracht der Tatsache, dass Aleydis ihren Ehemann erst wenige Tage zuvor verloren hatte. Hier hätte es auch nicht gestört, wenn sich das Ganze etwas langsamer entwickelt hätte.

Durch den Kriminalfall wurde ein origineller Rahmen für einen historischen Roman geschaffen, der sofort Neugier beim Leser hervorruft.

Lediglich bei den letzten Kapiteln trat die Handlung ein wenig auf der Stelle, wodurch es etwas an Spannung fehlte. Der Schluss wiederum war sehr gelungen und weckt gleich Lust auf den Folgeband.

Gut gefallen hat mir auch, dass sich gleich zu Beginn des Buches eine Stadtkarte vom Köln dieser Zeit, sowie ein Personenverzeichnis mit den Namen und Kurzbeschreibungen der Charaktere findet.

Fazit:

Ein historischer Kriminalroman der mich sowohl inhaltlich, als auch atmosphärisch sehr gut unterhalten konnte.

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Ich danke der Autorin für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Kamikatze – Kerstin Fielstedde

P1150025

Inhaltsangabe:

Berlin. Katzen-Agentin Inghean verschwindet bei eigenen Ermittlungen zu Deutschlands größten Bauskandalen. Wider Willen macht sich ihr kranker Bruder Ian auf die Suche nach ihr und gewinnt mit Albino-Kater Maxim einen starken, aber glücklosen Verbündeten. Zusammen mit Hunde-Modezar Honeyball, Spatzen-Fliegerass Kilo Foxtrott, dem halben Regenwurm 3.1 sowie Xplode, der durchgeknallten Ratte mit zweifelhafter Begeisterung für Sprengstoff, bilden sie eine Eliteeinheit.

Die heiße Spur führt die ungewöhnlichen Gefährten in die Kanalisation – mitten in den High-Tech-Überwachungsstaat ihres alten Bekannten Professor Sumo. Um Inghean aus dessen Klauen und der tödlichen Gefahr in einer Tierversuchsanstalt zu retten, zählt jede Sekunde. Doch in den Katakomben von Berlin lauert das Unheil schon auf sie …

In diesem Katzenkrimi sind Zweibeiner Nebensache und Parallelen zu ihrer Welt natürlich rein zufällig.

Meine Meinung:

Kerstin Fielstedde ist mit ihrem Katzenkrimi „Kamikatze“ ein unterhaltsamer und origineller Krimi gelungen.

Die Handlung spielt um eine bunt zusammengewürfelte Truppe unterschiedlichster Tierarten, die sich auf eine spannende und turbulente Rettungsmission einer Artgenossin begibt.

Gleich zu Anfang des Buches befindet sich eine Karte von Berlin, auf der die Schauplätze eingezeichnet sind, die in der Handlung vorkommen. So hat man stets eine kleine Orientierungshilfe, auf die man jederzeit bei Bedarf zurückgreifen kann.

Sehr gut gefallen hat mir die Kapitelübersicht, in welcher alle Kapitel und Unterkapitel des Buches verzeichnet sind.

Der Karte und Kapitelübersicht folgt eine kurze Vorstellung der Hauptprotagonisten, was mir ebenfalls sehr zugesagt hat, da es den Einstieg ins Buch erleichtert und interessante, nützliche und amüsante Hinweise auf die einzelnen Charaktere liefert.

Der Einstieg ins Buch fällt einem leicht, da die Atmosphäre bildhaft beschrieben und gleich auf den ersten Seiten Neugier beim Leser geweckt wird.

Die teils schrägen, aber liebenswerten tierischen Protagonisten werden gut dargestellt und erwecken gleich Sympathie, abgesehen von den Bösewichten, die natürlich auch nicht fehlen dürfen.

Die Autorin verfügt über einen flüssigen und geschliffenen Schreibstil. Es gelingt ihr mühelos Spannung und Witz zu vereinen. Die teils sehr amüsanten Dialoge und Geschehnisse zaubern ein Lächeln ins Gesicht, und beanspruchen die Lachmuskeln ordentlich. Trotzdem widmet sich das Buch auch ernsten Themen wie z. B. Tierversuchen, ohne jedoch den Leser zu sehr zu belasten, aber genug, um zum Nachdenken anzuregen.

Fazit:

Dieser Katzenkrimi hat mir kurzweiliges, spannendes und heiteres Lesevergnügen bereitet. Ich bin schon neugierig auf den Folgeband. Sehr gut gefällt mir zudem, dass ein Teil des Verkaufserlöses an eine Tierschutzorganisation gespendet wird.

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Ich danke der Autorin für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Stallgeruch – Dominik Kimyon

Zur Zeit lese ich:

P1140857

Genre: Krimi

Klappentext:

Die Angst geht um im beschaulichen Eichsfeld: Die frisch verlobte Linda Becker liegt tot zwischen ihren Alpakas. Ein düsteres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit nimmt sie mit ins Grab. Doch während ihre Familie auffällig schnell versucht, zur Tagesordnung überzugehen, geschieht ein weiterer Mord. Kriminalhauptkommissar Christian Heldt aus Göttingen gerät bei den Ermittlungen in einen Sog aus Intrigen, Hass und Selbstsucht, der ihn und die Menschen um ihn herum in Lebensgefahr bringt.

Erste Eindrücke: 

Ich bin gut in das Buch eingestiegen.

Allerdings muss ich mir, durch die vielen Charaktere erst einmal einen Überblick verschaffen, wer, wie in den Fall verwickelt ist.

Update 19.05.17 Die Fallkonstruktion und Atmosphäre sind gelungen, leider gestaltet sich das Drumherum etwas schwerfällig und langatmig, das trübt ein wenig das flüssige Lesevergnügen.

Die letzte Farbe des Todes – Philipp Reinartz

P1140735

Inhaltsangabe:

Aus dem Berliner Westhafen wird die Leiche eines Hotelchefs geborgen. Der Tote ist merkwürdig kostümiert, sein Nacken wurde mit einem lilafarbenen Punkt markiert. Ein Fall für die neu gegründete Neunte Berliner Mordkommission, eine Sondereinheit für außergewöhnliche Fälle. Ihr Leiter: Jerusalem „Jay“ Schmitt, Polizei-Elite, international ausgebildet. Doch bald wird die nächste Leiche gefunden, wieder mit einem farbigen Punkt im Nacken. Und schon lange Vergangenes wird plötzlich aktuell. Jay vermutet einen Masterplan, sucht nach der Gemeinsamkeit hinter den in Szene gesetzten Morden. Langsam kommt er seinem Gegenspieler immer näher. Oder ist es am Ende umgekehrt?

Meine Meinung:

Mit „Die letzte Farbe des Todes“ ist Philipp Reinartz ein originelles und spannendes Krimidebüt gelungen.

Der Hauptprotagonist in Form von Ermittler Jerusalem „Jay“ Schmitt stellt einen interessanten Charakter dar, der durch seine menschliche Art -mit Stärken und Schwächen- Sympathie ausstrahlt.

Die Handlung wechselt im Verlauf des Buches immer zwischen aktuellen Ereignissen in Bezug auf den Ermittlungsfall, und Rückblenden in die Vergangenheit verschiedener Personen, die in den Fall verwickelt sind bzw. waren. Der Leser erhält so nach und nach wichtige Informationen, und fühlt sich als imaginärer Ermittler hautnah in den Fall mit eingebunden. So fügt sich Puzzleteil für Puzzleteil schlussendlich zu einem Gesamtbild.

Der Autor lässt den Leser durch seinen flüssigen Schreibstil gut in die Buchatmosphäre eintauchen. Philipp Reinartz ist es hervorragend gelungen kurze, prägnante Kapitel zu verfassen, ohne dabei auf eine ansprechende Schreibweise zu verzichten. Er erzeugt gekonnt Spannung und weckt Neugier beim Leser.

Ein kleines Kapitelverzeichnis findet sich zusätzlich am Ende des Buches, welches dem Leser einen Überblick verschafft, und die Suche nach einzelnen Kapiteln erleichtert.

Der Schluss bietet in ein nervenkitzelndes und überraschendes Finale, welches den Puls des Lesers noch einmal nach oben treibt.

Fazit:

Ein temporeicher, intelligent inszenierter Krimi, der den Leser mit auf eine packende Mörderjagd quer durch Berlin nimmt. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, mich durch seinen kurzweiligen und originellen Schreibstil zu begeistern. Ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Jay Schmitt.

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Ich danke dem Autor, sowie dem Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Voll von der Rolle – Lotte Minck

P1140759

Inhaltsangabe:

Wie viele Arten, den Namen Keanu falsch auszusprechen, gibt es? Was machen Freddy Krüger und das Phantom der Oper im Ruhrgebiet? Und wieso war die Schraube locker? Viele wichtige Fragen stellen sich der unkonventionellen Sexhotline-Mitarbeiterin Loretta Luchs auch wieder in ihrem neuen, mittlerweile achten Fall.

Alles fängt so schön an: Lorettas Freund Frank hat seinen Lebenstraum verwirklicht und einen Kiosk übernommen. Mit Feuereifer stürzen sich Loretta und ihre Freunde auf die Verschönerung von „Kropkas Klümpchenbude“. Doch schon bald tauchen die ersten Schmierereien am Büdchen auf. Keiner hat gesehen, wer es war – auch nicht die drei Oppas JuppZwo, Locke und Steiger, die ihre Freizeit auf einer Bank direkt neben der Bude verbringen und gerne alles kommentieren. Lorettas Verdacht richtet sich gegen eine dreiste Jugendbande, die auch an anderen Orten für Ärger sorgt.

Meine Meinung:

Lotte Minck sorgt mit ihrer Ruhrpott-Krimödie für unbeschwerte, heiter vergnügliche Lesestunden.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, obwohl mir die Vorgängerbände, sowie die Autorin nicht bekannt waren. Durch ihren flüssigen, lockeren Schreibstil gelingt es der Autorin den Leser kurzweilig und humorvoll zu unterhalten.

Die liebenswerten Charaktere erwecken sofort Sympathie, und sorgen mit ihrer direkten Art für amüsante Erheiterung. Die Atmosphäre wird bildhaft geschildert, so dass sich der Leser gut in das Buch hineinversetzen kann.

Die Dialoge in Ruhrpott-Dialekt sind gut zu verstehen und verleihen dem Buch einen gewissen Charme.

Fazit:

Diese Krimödie bescherte mir kurzweilige, vergnügliche und entspannte Lesestunden zum Wohlfühlen. Dies war mein erstes Buch der Autorin, wird aber sicher nicht das letzte gewesen sein.

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Ich danke der Autorin, sowie dem Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Kräuterrosi und ihr Bumshüttensepp – Doris Fürk-Hochradl

P1140749

Inhaltsangabe:

Als im Wallfahrtsort Maria Schmolln eine junge Frau ermordet wird, ist wieder einmal Kräuterrosis Spürsinn gefragt. Die detektivische Kräuterhexe legt Pflanzenbüschel und Schmalzsalbe zur Seite und macht sich mit Klosterschwester Klara auf die Suche nach der Wahrheit. Doch während die Dorfbewohner und Kirchenleute mauern, geschieht ein Unglück nach dem anderen – und Rosi ahnt nicht, wie sehr ihr eigenes Leben in Gefahr ist.

Meine Meinung:

Bei dem Krimi „Kräuterrosi und ihr Bumshüttensepp“ von Doris Fürk-Hochradl habe ich eher eine Art leichte Krimilektüre in Wohlfühlatmosphäre zum Schmunzeln erwartet.

Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Es handelt sich hier eher um einen richtigen Krimi, bei dem ein brutaler Mord geschieht. Die Umstände dessen sind auch eher bedrückend und nicht lustig.

Mit den Protagonisten konnte ich leider nicht so recht warm werden, auch die Atmosphäre wirkt eher kalt, steril und ungemütlich.

Der Schreibstil der Autorin hat mir jedoch sehr gut gefallen. Sie schildert die Ereignisse kurzweilig und flüssig. Auch die kleinen Kräutertipps am Anfang der Kapitel stellen eine nette Auflockerung dar. Die gelegentliche Bezugnahme auf die Kräuterheilkunde im Buch ist auch sehr ansprechend.

Da ich jedoch eher humoristische, leichte Krimiunterhaltung erwartet habe, konnte mich das Buch nicht so überzeugen. Stellenweise wirkt der Fall etwas konstruiert und in die Länge gezogen.

Fazit:

Wer gerne normale Krimis liest, findet hier sicherlich eine abwechslungsreiche Lektüre. Ich vergebe aufgrund des ansprechenden Schreibstiles der Autorin ehrliche 3,5 Pfötchen.

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Ich danke der Autorin, sowie dem Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Die Donauprinzessin und die Toten von Wien – Beate Maly

P1140727

Inhaltsangabe:

Wien, 1531: Die türkische Belagerung ist vorüber, und doch kommt die Stadt nicht zur Ruhe. Der Mathematiker Sebastian Grün wird beauftragt, eine Reihe rätselhafter Todesfälle aufzuklären, tatkräftig unterstützt von seiner Freundin, der Winzertochter Fanny Roth. Alle Morde weisen auf Verbindungen zu den osmanischen Belagerern hin und versetzen die Bürger Wiens in Angst und Schrecken. Doch welche Rolle spielt die mysteriöse Schatulle, die das erste Mordopfer ausgegraben hat und die jetzt verschwunden ist? Mit jeder neuen Leiche wird die Panik der Wiener größer …

Meine Meinung:

Der Autorin Beate Maly ist mit ihrem historischen Roman „Die Donauprinzessin und die Toten von Wien“ ein sehr unterhaltsames und ansprechendes Buch gelungen.

Vor diesem Buch war mir die Autorin noch unbekannt.

Beate Maly versteht es den Leser mit ihrem geschliffenen und bildhaften Schreibstil von der ersten Seite an vollständig in die Buchatmosphäre eintauchen zu lassen.
Durch ihre anschauliche Erzählweise wird das Buch „lebendig“, man wandelt mit den Protagonisten durch die Gassen Wiens, riecht, schmeckt und fühlt geradezu die beschriebene Umgebung.
Die Atmosphäre erzeugt ein Wohlgefühl beim Leser, Sebastians kleines Haus beispielsweise, oder der Kachelofen in Fannys Stube strahlen einfach Behaglichkeit aus.

Die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet und erwecken sogleich Sympathie. Auch Nebencharaktere, wie etwa der kleine Hund Herkules, der Botenjunge u.v.a. lassen das Buch so „lebendig“ wirken, sie haben nur kleine Rollen inne, füllen diese aber liebevoll aus und schleichen sich so ins Herz des Lesers.

Das Buch liest sich extrem kurzweilig, Beate Maly verliert nie den roten Faden, und langweilt den Leser auch nicht mit zähen Nebendetails, oder uninteressanten Seitenfüllern.

Eine spannende Geschichte, nette Nebenschauplätze mit liebeswerten Charakteren und ein begeisternder Schreibstil, dafür vergebe ich sehr gerne 5 volle Pfötchen.

Fazit:

Dieser Roman hat mir ausnehmend gut gefallen. Der Schreibstil trifft zu Hundertprozent meinen Lesegeschmack. Ich war richtig enttäuscht als ich am Schluss angelangt bin, denn ich hätte noch ewig so weiterlesen können. Dieses war mein erstes Buch der Autorin, wird mit Sicherheit aber nicht mein letztes gewesen sein.

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Ich danke der Autorin, sowie dem Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Tuxedo – Anita Meybohm

P1140709

Inhaltsangabe:

Zwei grausame Morde erschüttern die Gemeinschaft der Kiezkatzen. Er hat wieder zugeschlagen, der berüchtigte „Fetzenmörder“. Angst breitet sich aus und lässt die heile Welt der Kiezkatzen ins Wanken geraten. Wer ist der Unbekannte, der wie aus dem Nichts auftaucht, seine Opfer schnell und lautlos tötet, und unerkannt wieder in der Dunkelheit verschwindet? Kater Balboa ermittelt und wird dabei nicht nur schmerzhaft mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern gerät selbst in tödliche Gefahr.

Meine Meinung:

Der Katzenkrimi „Tuxedo“ von Anita Meybohm ist ein gelungener Krimi der im schönen Potsdam spielt.

Der Einstieg ins Buch fällt einem leicht, da die Atmosphäre bildhaft beschrieben und gleich auf den ersten Seiten Neugier beim Leser geweckt wird. Auch die Katzenprotagonisten werden gut dargestellt und erwecken (überwiegend) Sympathie – allen voran die Chefspürnase „Balboa“. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und geschliffen.

Anita Meybohm lässt keine Langeweile aufkommen und hält sich nicht mit uninteressanten, langatmigen Nebendetails auf. Sie versteht es geschickt immer wieder neue Wendungen einzubauen, und so den Leser aktiv in das Rätselraten um den mysteriösen Fetzenmörder einzubinden.

Was ein wenig das Lesevergnügen trübte, war die leider kleine Schrift und der geringe Zeilenabstand. Das erschwerte das Lesen doch etwas.

Sehr gut gefallen haben mir die netten Illustrationen im Buch, diese hätten gerne mehr sein dürfen und auch ruhig größer.

Fazit:

Dieser Katzenkrimi sorgt für kurzweilige und spannende Unterhaltung. Ein Folgeband wäre wünschenswert.

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Ich danke der Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.