Kater Ajoscha stellt den Blog vor – FB Release Party zu „Frühlingsleuchten“ von Cara Lindon

Hallo liebe Zweibeiner da draußen.

Bisher kennt Ihr mich nur von Fotos, die meine Katzenmama hier in diesem Social-Media Zeugs postet, solche Begriffe verwendet sie zumindest immer, wenn dieses komische Ding mit dem schwarzen Loch über, vor oder neben mir erschienen ist und es „Klick“ gemacht hat.

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Das bin ich 😉 

Mein Name ist Ajoscha, ich bin 8 Jahre jung, Social-Media-Star, und ohne mich gäbe es den „Buchkatzenblog“ überhaupt gar nicht.

Zu der Ehre mich hier einmal persönlich vorzustellen, kam ich durch die Facebook Release Party der lieben Cara Lindon. Deren neuester Roman „Frühlingsleuchten“ seit dem 08.03.2018 als Taschenbuch erschienen ist. Zur Leseprobe gehts hier.

Meine Katzenmama hat schon die anderen beiden Bände „Herbstfunkeln“ und „Winterglitzern“ verschlungen, und freut sich nun auf das dritte Buch der Cornwall-Seasons Reihe. Hier soll es nun um eine Tierärztin namens Chesten gehen, die auf Umwegen ihre große Liebe findet. Also Tierärzte mag ich ja gar nicht so gerne, aber diese kann mich ja zum Glück nicht durchs Buch picksen.

Erst einmal bedanke ich mich bei Cara dafür, dass ich mich endlich mal meinem Publikum vorstellen darf, die Dame ist nicht nur eine hervorragende Autorin, sondern ein Katzenmensch durch und durch, denn ihr wird selbst die Ehre zuteil, das Leben von vier meiner stolzen Artgenossen durch sämtliche Katzenpersonaldienstleistungen so angenehm wie nur möglich zu gestalten.

Aber was sage ich da, wir Katzen haben es mit Euch Menschen wirklich nicht leicht.

Bitte?

Hat hier gerade jemand gelacht?

Luxusleben?

Was, hier will jemand im nächsten Leben Katze sein?

Überlegt Euch das gut, ein paar Beispiele:

Kaum hat man unter größter Anstrengung mit XXL Zungenstrich und akrobatischen Verrenkungen sein Fell in Fason gebracht, kommt nicht ein Zweibeiner um die Ecke und zauselt alles zunichte. Hmpf…Außerdem, was soll bitte diese Rationierung von Leckerlis? Warum meint Ihr wohl, dass wir Katzen Euch sonst um die Beine schmeicheln? Und wenn ich hier schon mal die Pfoten an der Tastatur habe, was soll dieses Ding mit diesen toten Mäusen ohne Fell? Ich finde es viel lustiger meiner Katzenmama Spitzmäuse mitzubringen. Ich frage mich nur, warum sie DIE dann nicht wirft und mich damit zum spielen animiert, sondern die immer gleich in dieser geheimnisvollen schwarzen Tonne verschwinden. Dabei hab ich mir doch solche Mühe gegeben, mauso…

Na gut, alles an Euch felllosen Wesen ist auch nicht schlecht. Wenn meine Katzenmama ihre Nase in diese Dinger steckt, die sie Bücher nennt, komme ich gerne zum Kuscheln vorbei und lege mich auf Mamas Schoß. Dann krault sie mich mit der einen Hand, und ich fange an zu schnurren, das mögen wir dann beide.

Ihr wollt wissen wie ich Blogstar wurde?

Gut, es begann im April 2017.

Da meine Katzenmama schon seit ihrer Kindheit eine Leseratte (igitt..), ich sag es lieber neudeutsch, ein Booknerd ist, lag Ihr das engste Umfeld in den Ohren, doch einen eigenen Blog ins Leben zu rufen. Mama war erst gar nicht so begeistert von der Idee, und es dauerte sehr lange, bis schließlich der Buchkatzenblog das Licht der Welt erblickte, eben im April 2017. Der Name war schnell gefunden, zwei Leidenschaften meiner Katzenmama in einem Namen „Buch“ und „Katze“. Doch da Mama vielseitige Interessen hat, wurden die Blogkategorien nach und nach um die Bereiche „Fitness“, „Garten“, „Buchkatzenküche“ usw. erweitert. Mama hat gesagt, sie will mit dem Blog andere Zweibeiner unterhalten, und Ihnen vielleicht Tipps und Anregungen geben können, da Mama selbst gerne auf anderen Blogs stöbert um sich Buchrezensionen, Film- /und Serienreviews, Beauty-/ Kosmetik, Garten, Tiere, Fitness….-puh mir tun die Pfoten weh- anzusehen und sich mit anderen Bloggern nett auszutauschen.

Mittlerweile, fast ein Jahr nach dem Blogstart hat sich viel getan. Eine beachtliche Zahl an Followern und eine liebe Fangemeinde auf Facebook und Instagram wollen regelmäßig mit aktuellen Rezis und Beiträgen versorgt werden. Das freut meine Mama unglaublich. Durch den Blog hat sie zudem viele neue, sehr nette Menschen kennengelernt, egal ob Bloggerkollegen, AutorInnen oder Blog-Follower.

Mama hat gesagt, ich soll mal lieb DANKE an Euch alle sagen!

So, Ihr lieben Zweibeiner, mit Pfoten schreibt es sich nicht so leicht auf Euren komischen Tastaturen, ich habe unten noch ein kleines Interview mit mir selbst geführt, da erfahrt Ihr noch einige wichtige Fakten über mich und meine Social-Media-Karriere. Wenn Ihr noch etwas wissen möchtet, postet mir doch in den Kommentaren, oder bei FB/Instagram.

Ich freue mich wenn Ihr mir auch weiter treu bleibt, Euer Buchkater Ajoscha.

Wenn Ihr mit Cara, dem Buchkatzenblog und vielen weiteren netten Buchmenschen auf der Release Party zu „Frühlingsleuchten“ bei Facebook mitfeiern möchte, dann trefft uns hier.

Weitere Infos zu Cara Lindon und ihren bezaubernden Büchern findet Ihr hier.

„Der Herbst funkelte, der Winter glitzerte, nun endlich kommt das Leuchten des lange herbeigesehnten Frühlings.“ Buchkatzes Worte zu „Frühlingsleuchten“ 😉

Vase, Blume, Blumenstrauß, Topf

Buchkater Ajoscha im Interview

Spitzname: Joschi

Geburtstag: 10. Mai 2009

Geburtsort: Bauernhof in Himmelstadt (da hat auch das Christkind sein Postamt!)

Tätigkeit: Hauptberuf Schmusekater, Nebenjob Social-Media-Star

Hobbys: Schlafen, Schmusen, Spielen, Katzensticks

Lieblingsfilm: Feivel der Mauswanderer

Lieblingsmusik: Katzenmusik

Lieblingslektüre: Mäusespuren auf der Terrasse

Ich hasse: Tierarztbesuche

Ich liebe: Leckerlis

Schlusswort: Na, was wohl!? „Miau“, natürlich 😉 Ihr habt doch wohl hoffentlich jetzt nichts katzillektuelles, oder wie auch immer das heißt, erwartet…

 

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Buchkatzes Besuch auf der Frankfurter Buchmesse

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Donnerstag, 12. Oktober 2017. Mein erster Besuch auf der Frankfurter Buchmesse.

Mit dem Zug geht es pünktlich los Richtung Frankfurt am Main. Nach einer guten Stunde voller gespannter Vorfreude fährt der Zug in den Hauptbahnhof ein. Mit der S-Bahn ist das Messegelände in wenigen Minuten erreicht.

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Nun heißt es erst einmal Tasche abgeben – Sicherheitskontrolle. Auch das ist innerhalb weniger Sekunden erledigt. Es herrscht an diesem Vormittag glücklicherweise kein allzu großer Andrang und schon betritt die Buchkatze die heiligen Hallen der Buchmesse 😉

Da es mein erster Messebesuch war, wollte ich diesen auch sehr entspannt und ohne Stress angehen. Einfach einmal die Buchmesseatmosphäre kennenlernen und auf mich wirken lassen. Ich habe mir vorab nur einen Überblick verschafft, welche Verlage/Aussteller vertreten sein werden, um nicht orientierungslos auf dem doch sehr weitläufigen Messegelände herumzuirren, und dadurch wertvolle Zeit beim Suchen zu verlieren.

Es war beeindruckend und sehr interessant, die individuelle Präsentation der einzelnen Aussteller zu vergleichen. An vielen Ständen kam ich mit sehr netten Menschen in Kontakt, konnte mich angeregt austauschen und erhielt viele tolle Bücher und andere Goodies.

Auch einige Prominente liefen mir ungeplant über den Weg.

Ulrich Kienzle beispielsweise führte ein Interview auf einer Bühne der Süddeutschen Zeitung.

Beim Mittagessen entdeckte ich zufällig beim Kindle Storyteller Award die Moderatorin Nazan Eckes und die Autorin Catherine Shepherd, die als Jury mit auf der Bühne saßen.

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Der Fernsehkoch Johann Lafer führte eine kleine Kochpräsentation vor, um im Anschluss noch eine Signierstunde für sein neues Kochbuch zu geben.

Auch Anastasia Zampounidis, von der ich kürzlich das Buch „Für immer zuckerfrei“ gelesen habe (hier findet Ihr meine Rezi dazu), saß im Interviewgespräch an einem Tisch. Wenn sie nicht gerade im Gespräch gewesen wäre, hätte ich mir gerne ein Autogramm geholt, und mit ihr über das Buch gesprochen.

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An einem der Stände entdeckte ich dann mein persönliches kleines Messe-Highlight. Einige von Euch haben es sicher schon bei mir auf Instagram und Facebook entdeckt. Eine Zeichnung von einer Katze, die gemütlich auf einem dicken Buchstapel liegt. Im Gespräch erfuhr ich, dass das Werk von der Künstlerin Renate von Charlottenburg gezeichnet wurde. Bei der Katze handelt es sich um einen Kater namens Max, den sie auf fast all ihren Werken verewigt. Ich glaube ein passenderes Bild für mich als Buchkatze kann es nicht geben, weshalb ich dieses wohl verständlicherweise auch erwerben musste 🙂

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Am späten Nachmittag taten mir dann die Buchkatzenpfotenfüsse 😉 weh. Mit einer riesigen vollgepackten, sehr schweren Tasche wurde die Heimreise angetreten.

Mein erster Eindruck fällt durchweg positiv aus, es war ein sehr schöner, erlebnisreicher Tag in Frankfurt.

Hier noch einige Impressionen für Euch:

(Mit Klick auf die einzelnen Bilder im Beitrag könnt Ihr Euch diese vergrößert ansehen.)

Das Fazit meines ersten Buchmesseabenteuers lautet: Die Buchkatze wird nächstes Jahr auf jeden Fall wieder Frankfurt einen Besuch abstatten und Messeluft schnuppern! Schön wars! 🙂

Hier seht Ihr meine Schätze von der Buchmesse 🙂 Ein herzliches Dankeschön nochmal an die Aussteller und Verlage!

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Ich hoffe mein Messebericht hat Euch gefallen, und einen kleinen Eindruck vermitteln können, für diejenigen von Euch, die noch nicht zu Gast auf der Frankfurter Buchmesse waren. Ich kann Euch einen Besuch wirklich ans Herz legen, die Atmosphäre ist einfach toll, und man befindet sich in bester Gesellschaft, unter lauter Buchliebhabern 🙂

Liebe Grüße und ein herzliches Miau

Eure Buchkatze

 

Frankfurter Buchmesse 2017

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Den meisten von Euch ist sicher bekannt, dass vom 11. bis 15. Oktober 2017 wieder die Buchmesse in Frankfurt am Main stattfindet.

Und die Buchkatze ist mit dabei 🙂

Soeben habe ich meine Presseakkreditierung mit persönlicher Pressekarte erhalten.

Ich freue sehr auf die Messe und bin schon ganz gespannt, da es meine erste Buchmesse überhaupt sein wird.

Von einigen Verlagen habe ich bereits Einladungen zu Sonderveranstaltungen für Blogger erhalten. 

Nun werde ich konkret mit der Planung meines Messebesuches beginnen, denn schließlich möchte ich die Zeit auf dem Messegelände ja sinnvoll nutzen, und dabei natürlich möglichst viel, für mich Interessantes, Sehen, Lesen und Erleben.

Ich freue mich sehr auf Frankfurt, auf interessante Bücher, Autoren und Verlage, und auf den Austausch mit netten Buchmenschen 🙂

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Gartenglück in der Stadt – Alex Mitchell

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Inhaltsangabe:

Dieses Buch gibt allen, die in der Stadt gärtnern wollen – sei es auf eigenen oder öffentlichen Flächen –, praktischen Rat und viele gute Tipps, wie sie Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen auf oft kleinen und ungewöhnlichen Flächen anbauen, kleine Nutztiere halten und sich sowohl an ihrer Ernte als auch an einer lebens- und liebenswerten Umgebung freuen können.

Meine Meinung:

In seinem umfangreichen Stadtgartenratgeber „Gartenglück in der Stadt“ hält Alex Mitchell praktische Tipps und Anregungen bereit, wie auch auf kleinem Raum Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen erfolgreich angebaut werden können. Zudem liefert der Ratgeber auch Informationen zu Wildpflanzen/- und Blumen sowie Stadtvögeln. Ein eigenständiges Kapitel widmet sich der Haltung von Nutztieren wie Hühnern, Enten, Wachteln und Bienen.

Das Buch verfügt über eine ansprechende optische Aufmachung. Es finden sich zahlreiche schöne Fotos darin. Ein übersichtlich gegliedertes Inhaltsverzeichnis weist dem Leser den Weg durchs Buch.

Die Gliederung teilt sich in folgende Themen und Unterthemen auf:

Einleitung (Seite 6 – 11)

Pflanzen (Seite 12 – 117)

  • Am besten gemeinsam
  • Städtische Siedlerpioniere
  • Gärtnern in Töpfen
  • Friedliche Straßen-Eroberung
  • Für eine lebendige Umwelt

Finden (Seite 118 – 141)

  • Essbare Wildpflanzen
  • Wildblumen bewundern
  • Stadtvögel beobachten

Halten (Seite 142 – 167)

  • Hühner
  • Wachteln
  • Enten
  • Bienen

Infos und Bezugsquellen (Seite 168 – 170)

Register (Seite 171 – 173)

Danksagung (Seite 175)

Die ersten Kapitel befassen sich mit der Idee des Urban-Gardening in Form von Gemeinschaftsgärtnern in Städten. Es werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, auch in Bezug auf Örtlichkeiten, am besten geeignete Pflanzen für eine reiche Ernte, so dass jeder Gärtner einen Anteil erhalten kann, Wasserversorgung, anspruchslose Kräuter, Pflanzen, die relativ wenig Wasser benötigen usw. Auch Urban-Gardener kommen zu Wort, und berichten über ihre Erfahrungen.

Das Kapitel Gärtnern in Töpfen befasst sich u.a. mit Pflanzgefäßen, die sich optimal für kleine Räume eignen, es werden interessante Ideen, wie z.B. der Anbau in Saftkartons aufgezeigt.

Was mir besonders gefällt sind die zahlreichen nützlichen, interessanten, kulinarischen oder auch dekorativen Tipps rund um das Gärtnern und die Verwendung der Ernteerträge beispielsweise eine Deko aus getrockneten Chilischoten für die Küche, oder eine Bauanleitung für ein Insektenhotel sowie Rezepte für Marmeladen etc., Nistplätze für Hummeln usw., die in allen Kapiteln des Buches zu finden sind.

Ebenfalls gefällt mir sehr, das viele wertvolle Anregungen und Informationen geliefert werden, wie man auch kleine Flächen insekten/ und tierfreundlich gestalten kann z.B. werden Frühlingsblüher und Pflanzen allgemein für Bienen genannt, Gestaltungsideen um Wildtieren an Teichen und in Gärten eine Zuflucht zu schaffen usw..

Das Kapitel „Friedliche Straßen-Eroberung“ sehe ich allerdings kritisch. Hier wird das Guerilla-Gärtnern angesprochen, soll heißen, wildes Gärtnern auf öffentlich vernachlässigten Flächen z.B. Mittelstreifen, Kreisverkehrsinseln etc.. Die Idee einer Begrünung durch freiwillige Hobby-Gärtner ist löblich und grundsätzlich durchaus sinnvoll, allerdings nur mit vorheriger Einholung der Genehmigung durch die Stadt oder Gemeinde, das ist zumindest meine Meinung.

Im Themenbereich „Finden“ werden viele praktische Informationen zu essbaren Wildpflanzen, Wildblumen und Vogelbeobachtung z.B. 10 Tipps, die besten Plätze, Futterplatz am Fenster etc. gegeben.

„Halten“ befasst sich mit der Kleintierhaltung, es werden beispielsweise nicht nur die 5 besten Hühnerarten für die Haltung in der Stadt aufgezeigt, sondern auch hühnersichere Pflanzenglocken für Salatpflanzen, aber auch Pflanzen die Hühner am liebsten fressen, ebenfalls werden wertvolle Ratschläge für Wachtel- und Entenhaltung geliefert. Die Bienenhaltung/Imkerei in der Stadt rundet das Themengebiet mit nützlichen Informationen ab.

Im Anschluss finden sich zu jedem Themenkomplex Bezugsquelleninformationen in Form von Büchern, Apps und Webseiten. Ein übersichtliches alphabetisches Register bildet den Abschluss, zusammen mit der Danksagung des Autors.

Fazit:

Das Buch ist mir durch das schöne Cover sofort ins Auge gefallen. Doch dieser Ratgeber wurde nicht nur optisch sehr ansprechend gestaltet, sondern kann auch inhaltlich mit zahlreichen  interessanten und wertvollen Informationen aufwarten. Er liefert eine sehr umfangreiche und breite Sammlung an nützlichen Tipps und Anleitungen sowohl (teilweise) für Stadtgärtner mit Minibalkon, sowie Gärtner, denen nur (sehr) begrenzter Raum zur Verfügung steht, als auch solche, die gerne in der Gemeinschaft gärtnern möchten.

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Autoreninterview mit Pepples Sweet

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Ich freue mich sehr, das ich mit der Autorin, die unter dem Pseudonym Pepples Sweet, kürzlich Ihr erstes Buch aus Ihrer Reihe „Mein Leben mit Kater“ veröffentlichte, ein sehr angenehmes und interessantes Interview führen durfte.

Was Pepples mir über sich und Ihr Buch berichten konnte, lest Ihr hier:

Buchkatze: Wie viel von Dir und Deinem Leben steckt in Deinen Geschichten? 

Pepples Sweet: Eine gute Frage. Wenn ich ehrlich bin, dann einfach alles. Die Protagonistin ist genauso wie ich es bin und alles ist so passiert, wie es in den einzelnen Bänden steht. Nur nicht ganz so schnell und manchmal überspitze ich auch ein wenig. Ich verrate aber nicht, wo. Die Namen der Personen habe ich natürlich verändert. Fast alle. Wichtig war mir, dass ich bislang keine Drohmails erhalten habe.

Buchkatze: In Deiner Buchserie übernimmt eine Katze den Part der tierischen Hauptrolle, hast Du selbst ein Haustier?

Pepples Sweet: Da es meine Geschichte ist, gibt es auch Flinky, denn ich genauso bekommen habe, wie es im 1. Band steht. Allerdings heißt er nicht wirklich Flinky. Flocke hat auf einem Pseudonym und 5 Plastikmäusen bestanden.

Buchkatze: Wann und wo schreibst Du am liebsten an Deinen Geschichten?

Pepples Sweet: Wenn ich mich bei einem guten Tee entspannt meinen Gedanken widmen kann und wenn Flocke aka Flinky nicht wieder auf meiner Tastatur liegt. Das ist überhaupt schlimm. Er liegt immer da, wo er nicht liegen soll und nie da, wo man ihn gerne hätte. Tja, Katzen.

Buchkatze: Wie viele Bücher sind für die Reihe „Mein Leben mit Kater“ geplant?

Pepples Sweet: Im Jahr 2017 sollen erst einmal zwei Bände erscheinen. Dann noch einmal 2 im Jahr 2018. Nachdem der erste Band so super angelaufen ist, bin ich total heiß darauf und versuche den Kater dazu zu animieren, noch mehr Dinge zu tun, die ich aufschreiben kann. Er verhandelt aber sehr hart.

Buchkatze: Wann hast Du mit dem Schreiben begonnen?

Pepples Sweet: Ich schreibe schon mein ganzes Leben. Bei der Schülerzeitung, bei Magazinen und unter einem anderen Pseudonym auch eine Krimireihe für einen großen Verlag. Außerdem schreibe ich noch Kritiken für verschiedene Online-Medien. Das ist aber inzwischen mehr Geschäft. „Mein Leben mit Kater“ ist dagegen Leidenschaft und sehr persönlich. Da es so persönlich ist, habe ich das von meinem realen Namen getrennt. Muss ja nicht jeder wissen, was ich mal so getrieben habe. Jetzt, wo das so erfolgreich ist, bin ich fast neidisch auf Pepples. Aber nur fast.

Buchkatze: Welches Publikum möchtest Du mit Deinen Büchern ansprechen?

Pepples Sweet: Eigentlich alle, weil ich mit dem Schreiben ein paar Milliarden verdienen will. Aber ohne Spaß glaube ich, dass mehr für Frauen geeignet sind, die auch gerne mal eine lustige Komödie mit einer weiblichen Protagonistin im Kino sehen und vor allem Katzen mögen.

Liebe Pepples, ich danke Dir ganz herzlich für dieses nette Interview, und wünsche Dir weiterhin viele kreative Gedanken und Erfolg beim Schreiben. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher von Dir.

„Mein Leben mit Kater – Wie ich zu ihm kam“ ist im Erich von Werner Verlag (Facebook) erschienen und unter anderem bei Amazon erhältlich. Pepples Sweet selbst findet ihr auch bei Facebook. Meine Rezension zum Buch findet Ihr hier.

Codename E.L.I.A.S.: Spur aus dem Nichts – Mila Roth

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Inhaltsangabe:

Nach wie vor ohne Identität, Job und Geld, ist der ehemalige C.I.A.-Spion Michael Cavenaugh in seiner Heimatstadt Los Angeles gestrandet. Bis auf die mysteriöse Botschaft von E.L.I.A.S. auf einer Visitenkarte gibt es keinerlei Anhaltspunkte, wer Michaels Leben zerstören will. Um sich über Wasser zu halten, erklärt er sich bereit, der jungen Tricia Bloomberg zu helfen, die, ohne es zu wollen, in das Netz ihres kriminellen Arbeitgebers verstrickt worden ist. Michael und seine beiden noch verbliebenen Freunde Luke Tanner und Brianna Wagner versuchen gemeinsam, dessen Machenschaften aufzudecken, müssen aber bald erkennen, dass sie sich damit in höchste Gefahr begeben. Während die drei versuchen, ihr Leben und das von Tricia zu retten, taucht bei Michael ein Mann aus seiner Vergangenheit auf, der ihn auf eine Spur führt, die aus dem Nichts zu kommen scheint. Um ihr zu folgen, muss Michael sich entscheiden, ob er auf ein Angebot eingehen soll, das seine Identität unwiderruflich und für immer auslöschen könnte.

Meine Meinung:

Band 2 „Codename E.L.I.A.S. – Spur aus dem Nichts“ der Action-Thriller-Serie von Mila Roth bietet dem Leser spannende Unterhaltung im sonnigen Kalifornien.

Durch einen kurzen Rückblick eingangs, fiel es mir relativ leicht in das Buch hineinzukommen, obwohl mir der Vorgängerband nicht bekannt war. Zusätzlich den Einstieg erleichtert, und übersichtlicher gestaltet, haben mir die Auflistung und kurze Beschreibung der Protagonisten. 

Durch ihren flüssigen und ansprechenden Schreibstil gelingt es Mila Roth den Leser kurzweilig zu unterhalten. Auch Spannung und Action bleiben nicht auf der Strecke, könnten aber gerne noch etwas ausgebaut werden.

Die Hauptprotagonisten in Form von Michael Cavenaugh, Brianna Wagener und Luke Tanner wurden sympathisch gezeichnet. Durch die bildhaft geschilderte Atmosphäre, kann sich der Leser gut in das Buch hineinversetzen.

Der Autorin ist eine gute Mischung aus Fall und Privatleben der Figuren gelungen. Allerdings erschließen sich Lesern, denen der Vorgängerband unbekannt ist, manche Details nicht z.B. der Zwist zwischen Brianna und Luke. Hier wären kleine Hinweise hilfreich, auch um die individuellen Charaktere näher kennenzulernen und etwas besser einschätzen zu können.

Fazit:

Ein unterhaltsamer Serienband der den Leser auf ein spannendes Abenteuer im schönen Los Angeles mitnimmt.

Bewertung:  Paw print  free icon   Paw print  free icon   Paw print  free icon   Paw print  free icon   White paw print free icon

 

Ich danke der Autorin für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Die letzte Farbe des Todes – Philipp Reinartz

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Inhaltsangabe:

Aus dem Berliner Westhafen wird die Leiche eines Hotelchefs geborgen. Der Tote ist merkwürdig kostümiert, sein Nacken wurde mit einem lilafarbenen Punkt markiert. Ein Fall für die neu gegründete Neunte Berliner Mordkommission, eine Sondereinheit für außergewöhnliche Fälle. Ihr Leiter: Jerusalem „Jay“ Schmitt, Polizei-Elite, international ausgebildet. Doch bald wird die nächste Leiche gefunden, wieder mit einem farbigen Punkt im Nacken. Und schon lange Vergangenes wird plötzlich aktuell. Jay vermutet einen Masterplan, sucht nach der Gemeinsamkeit hinter den in Szene gesetzten Morden. Langsam kommt er seinem Gegenspieler immer näher. Oder ist es am Ende umgekehrt?

Meine Meinung:

Mit „Die letzte Farbe des Todes“ ist Philipp Reinartz ein originelles und spannendes Krimidebüt gelungen.

Der Hauptprotagonist in Form von Ermittler Jerusalem „Jay“ Schmitt stellt einen interessanten Charakter dar, der durch seine menschliche Art -mit Stärken und Schwächen- Sympathie ausstrahlt.

Die Handlung wechselt im Verlauf des Buches immer zwischen aktuellen Ereignissen in Bezug auf den Ermittlungsfall, und Rückblenden in die Vergangenheit verschiedener Personen, die in den Fall verwickelt sind bzw. waren. Der Leser erhält so nach und nach wichtige Informationen, und fühlt sich als imaginärer Ermittler hautnah in den Fall mit eingebunden. So fügt sich Puzzleteil für Puzzleteil schlussendlich zu einem Gesamtbild.

Der Autor lässt den Leser durch seinen flüssigen Schreibstil gut in die Buchatmosphäre eintauchen. Philipp Reinartz ist es hervorragend gelungen kurze, prägnante Kapitel zu verfassen, ohne dabei auf eine ansprechende Schreibweise zu verzichten. Er erzeugt gekonnt Spannung und weckt Neugier beim Leser.

Ein kleines Kapitelverzeichnis findet sich zusätzlich am Ende des Buches, welches dem Leser einen Überblick verschafft, und die Suche nach einzelnen Kapiteln erleichtert.

Der Schluss bietet in ein nervenkitzelndes und überraschendes Finale, welches den Puls des Lesers noch einmal nach oben treibt.

Fazit:

Ein temporeicher, intelligent inszenierter Krimi, der den Leser mit auf eine packende Mörderjagd quer durch Berlin nimmt. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, mich durch seinen kurzweiligen und originellen Schreibstil zu begeistern. Ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Jay Schmitt.

Bewertung:  Paw print  free icon   Paw print  free icon   Paw print  free icon   Paw print  free icon   Paw print  free icon

Ich danke dem Autor, sowie dem Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.