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Buchkatzes Besuch auf der Frankfurter Buchmesse

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Donnerstag, 12. Oktober 2017. Mein erster Besuch auf der Frankfurter Buchmesse.

Mit dem Zug geht es pünktlich los Richtung Frankfurt am Main. Nach einer guten Stunde voller gespannter Vorfreude fährt der Zug in den Hauptbahnhof ein. Mit der S-Bahn ist das Messegelände in wenigen Minuten erreicht.

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Nun heißt es erst einmal Tasche abgeben – Sicherheitskontrolle. Auch das ist innerhalb weniger Sekunden erledigt. Es herrscht an diesem Vormittag glücklicherweise kein allzu großer Andrang und schon betritt die Buchkatze die heiligen Hallen der Buchmesse 😉

Da es mein erster Messebesuch war, wollte ich diesen auch sehr entspannt und ohne Stress angehen. Einfach einmal die Buchmesseatmosphäre kennenlernen und auf mich wirken lassen. Ich habe mir vorab nur einen Überblick verschafft, welche Verlage/Aussteller vertreten sein werden, um nicht orientierungslos auf dem doch sehr weitläufigen Messegelände herumzuirren, und dadurch wertvolle Zeit beim Suchen zu verlieren.

Es war beeindruckend und sehr interessant, die individuelle Präsentation der einzelnen Aussteller zu vergleichen. An vielen Ständen kam ich mit sehr netten Menschen in Kontakt, konnte mich angeregt austauschen und erhielt viele tolle Bücher und andere Goodies.

Auch einige Prominente liefen mir ungeplant über den Weg.

Ulrich Kienzle beispielsweise führte ein Interview auf einer Bühne der Süddeutschen Zeitung.

Beim Mittagessen entdeckte ich zufällig beim Kindle Storyteller Award die Moderatorin Nazan Eckes und die Autorin Catherine Shepherd, die als Jury mit auf der Bühne saßen.

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Der Fernsehkoch Johann Lafer führte eine kleine Kochpräsentation vor, um im Anschluss noch eine Signierstunde für sein neues Kochbuch zu geben.

Auch Anastasia Zampounidis, von der ich kürzlich das Buch „Für immer zuckerfrei“ gelesen habe (hier findet Ihr meine Rezi dazu), saß im Interviewgespräch an einem Tisch. Wenn sie nicht gerade im Gespräch gewesen wäre, hätte ich mir gerne ein Autogramm geholt, und mit ihr über das Buch gesprochen.

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An einem der Stände entdeckte ich dann mein persönliches kleines Messe-Highlight. Einige von Euch haben es sicher schon bei mir auf Instagram und Facebook entdeckt. Eine Zeichnung von einer Katze, die gemütlich auf einem dicken Buchstapel liegt. Im Gespräch erfuhr ich, dass das Werk von der Künstlerin Renate von Charlottenburg gezeichnet wurde. Bei der Katze handelt es sich um einen Kater namens Max, den sie auf fast all ihren Werken verewigt. Ich glaube ein passenderes Bild für mich als Buchkatze kann es nicht geben, weshalb ich dieses wohl verständlicherweise auch erwerben musste 🙂

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Am späten Nachmittag taten mir dann die Buchkatzenpfotenfüsse 😉 weh. Mit einer riesigen vollgepackten, sehr schweren Tasche wurde die Heimreise angetreten.

Mein erster Eindruck fällt durchweg positiv aus, es war ein sehr schöner, erlebnisreicher Tag in Frankfurt.

Hier noch einige Impressionen für Euch:

(Mit Klick auf die einzelnen Bilder im Beitrag könnt Ihr Euch diese vergrößert ansehen.)

Das Fazit meines ersten Buchmesseabenteuers lautet: Die Buchkatze wird nächstes Jahr auf jeden Fall wieder Frankfurt einen Besuch abstatten und Messeluft schnuppern! Schön wars! 🙂

Hier seht Ihr meine Schätze von der Buchmesse 🙂 Ein herzliches Dankeschön nochmal an die Aussteller und Verlage!

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Ich hoffe mein Messebericht hat Euch gefallen, und einen kleinen Eindruck vermitteln können, für diejenigen von Euch, die noch nicht zu Gast auf der Frankfurter Buchmesse waren. Ich kann Euch einen Besuch wirklich ans Herz legen, die Atmosphäre ist einfach toll, und man befindet sich in bester Gesellschaft, unter lauter Buchliebhabern 🙂

Liebe Grüße und ein herzliches Miau

Eure Buchkatze

 

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Für immer zuckerfrei – Anastasia Zampounidis

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Inhaltsangabe:

„Anastasia Zampounidis ist trockener Sugarholic. Jahrzehntelang griff sie zu Süßigkeiten, wenn sie sich beruhigen, trösten oder belohnen wollte, und erweckte damit nur neuen Heißhunger. Ein regelrechter Suchtkreislauf aus kurzfristiger Befriedigung und baldigem Verlagen nach mehr entstand. Dann ging sie auf Entzug, mit großartigen Folgen: Sie verlor Gewicht, fühlte sich ausgeglichener und fitter, zudem sieht die Endvierzigerin aus wie Anfang dreißig.
Welche Folgen hat Konsum von Zucker also wirklich? Wie wirkt er, wo steckt er überall drin und wie nascht man ohne das süße Gift? Anastasia Zampounidis erzählt von ihrem Weg aus der Zuckerhölle, sie klärt über seine Wirkungsweise auf und verrät Tipps und Rezepte, die zuckerfrei glücklich machen.

Meine Meinung:

In dem Buch „Für immer zuckerfrei“ berichtet die ehemalige MTV-Moderatorin Anastasia Zampounidis von ihrem Weg sich relativ zuckerfrei zu ernähren.

Ein Leben gänzlich ohne Zucker dürfte nahezu unmöglich sein, da auch in natürlichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, frisch gepressten Säften etc. stets natürlicher Zucker enthalten ist. Dies führt auch die Autorin an.

In den ersten Kapiteln erfolgt ein Einblick in ihre frühere Lebens- und Ernährungsweise. Bereits seit ihrer Kindheit standen bei Frau Zampounidis, laut Aussage im Buch, große Mengen an Süßigkeiten und zuckerhaltigen Lebensmitteln auf dem täglichen Speiseplan. Da sie sich in der Vergangenheit extrem zuckerlastig ernährte, erklärt dies eventuell ihren radikalen Schritt, seit ein paar Jahren gänzlich auf industriellen Zucker zu verzichten.

In den nachfolgenden Kapiteln schildert die Autorin die Gründe für ihre Ernährungsumstellung und den generellen Verzicht auf Kristallzucker. Ein großer Teil des Buches widmet sich dabei der TCM, deren Fünf-Elemente-Ernährung sie praktiziert.

Es folgen Tipps, Rezepte und Informationen wie ein Leben ohne Industriezucker umsetzbar sein könnte.

Im Buch fehlt mir leider ein wenig Struktur und ein übersichtlicher Aufbau. Teilweise werden viele Themen angerissen wie z.B. TCM, Basische Ernährung usw., was ein wenig Durcheinander erzeugt und vom eigentlichen Kernthema des Buches ablenkt. Bei einigen Kapiteln hätte ich mir etwas mehr gesundheitliche bzw. inhaltliche Aspekte gewünscht, hier wurde eher nur allgemein kommuniziert, dass ein hoher Zuckerkonsum ungesund ist, oder Details aus dem Leben der Autorin widergegeben. Ich würde das Buch daher eher als Erfahrungsbericht, weniger als Ratgeber bezeichnen.

Gut gefallen haben mir die Informationen zu verstecktem Zucker und Zuckeraustauschstoffen, sowie die Rezepte für die Glückspralinen und den Bananenkuchen ohne Zucker.

Fazit:

Ein interessanter Einblick in die zuckerarme Ernährung. Das Buch liefert allgemeine Informationen, Anregungen und Tipps, für Personen, die eine weitgehend zuckerfreie Ernährung praktizieren möchten, oder aus gesundheitlichen Gründen eventuell sogar müssen. Wer allerdings seine Ernährung dahingehend umstellen möchte/muss, sollte weiterführende Literatur hinzuziehen. Für einen ersten groben Überblick zum Thema zuckerarme Ernährung durch die lockere Erzählweise ein kurzweiliger Erfahrungsbericht. Ich vergebe 3,5 Sternchen.

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Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Mausetot im Mausoleum – Lotte Minck

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Inhaltsangabe:

„Muss man abergläubisch sein, um sich ein Horoskop stellen zu lassen? Wird man automatisch wunderlich, wenn man nachts arbeitet?

Und was bedeutet es, wenn einem Farnwedel statt Rosen geschenkt werden? Diese Fragen stellen sich Loretta Luchs in Mausetot im Mausoleum, der neuen Ruhrpott-Krimödie aus der Feder von Lotte Minck. Die schlagfertige Loretta Luchs, die an einer Hotline arbeitet, und ihre ebenso liebenswerten wie schrägen Freunde stolpern wieder in einen Kriminalfall, der Loretta dieses Mal ganz besonders nahe geht. Denn Loretta bläst Trübsal. Seit Pascal weg ist, leidet sie unter akutem Liebeskummer. Damit sie nachts nicht allein ist, übernimmt sie die Spätschichten im Callcenter. Was die Lage auch nicht besser macht. Immerhin teilt sie ihr neues Hobby, die Fotografie, mit dem netten und obendrein gut aussehenden Stefan. Ob er derjenige ist, der ihr die mysteriösen Blumengrüße schickt?

Loretta verabredet sich mit ihm zur Motivjagd auf einem alten Friedhof und findet ihn im Kerzenschein liegend im Mausoleum, leider mausetot. Schon wieder eine Leiche in Lorettas Umfeld – auch Kommissarin Küpper ist nicht begeistert. Aber wenigstens haben die sympathische Astrologin Stella Albrecht und ihre verdrehte wahrsagende Tante mit ihren Vorhersagen irgendwie doch recht gehabt. Loretta hält sich diesmal aus den Ermittlungen raus – bis Pascals Auto von der Straße gedrängt wird und sie erkennen muss, dass ihr Rosenkavalier ein verrückter Stalker ist, der auch über Leichen geht, um seine Angebetete ganz für sich zu haben …“

Meine Meinung:

„Mausetot im Mausoleum“ ist das zweite Abenteuer bei dem ich Spürnase Loretta Luchs begleiten durfte.

Auch dieses Mal bescherte mir die Autorin Lotte Minck durch ihren lockeren Schreibstil unbeschwerte und kurzweilige Lesestunden.

Der Einstieg in das Buch war fast ein wenig wie das freudige Wiedersehen mit netten Bekannten, da mir die liebenswerten Charaktere durch den Vorgängerband nun schon etwas  vertraut sind.

Die Atmosphäre wird lebendig geschildert, so dass sich der Leser gut in das Buch hineinversetzen kann.

Einzig den Handlungsstrang mit der Astrologin empfand ich als ein wenig konstruiert und überflüssig. Dieser diente vermutlich in erster Linie nur zur Einführung der Person, da um diese eine neue Buchreihe der Autorin erscheinen wird.

Die Dialoge in Ruhrpott-Dialekt sind gut zu verstehen und verleihen dem Buch einen gewissen Charme. Gerne hätten es ruhig noch ein wenig mehr sein dürfen.

Fazit:

Auch dieser Fall von Loretta konnte mich wieder sehr gut unterhalten. Eine Ruhrpott-Krimödie mit einem gewissen Wohlfühlfaktor. Durch den flüssigen, bildhaften Erzählstil ein wunderbar kurzweiliges Lesevergnügen.

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Ich danke dem Droste Verlag für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Kalter Schnitt – Andreas Franz/Daniel Holbe

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Inhaltsangabe:

„Als die Frankfurter Kommissarin Julia Durant wieder einmal an einen Tatort in Frankfurt gerufen wird, erwartet sie dort ein wahres Blutbad: Eine Frau wurde mit einer Grausamkeit ermordet, wie sie selbst die erfahrene Ermittlerin selten erlebt hat. Und: Sie wurde sexuell verstümmelt.
Ein Ritualmord? Zunächst steht Durant vor einem Rätsel. Doch dann entdeckt sie, dass es in der Vergangenheit bereits ähnliche Fälle gegeben, jedoch niemand eine Verbindung zwischen ihnen erkannt hat.
Hat es Julia Durant mit einem Serientäter zu tun, der sein gefährliches Spiel bislang im Verborgenen trieb?“

Meine Meinung:

„Kalter Schnitt“ war mein erstes Buch von Andreas Franz/Daniel Holbe. Von beiden Autoren hatte ich zuvor bisher noch kein Buch gelesen.

Das Buch startet düster und schockierend, was mir sehr gut gefallen hat. Daniel Holbe erzeugte mit seiner dichten, atmosphärischen Darstellung Spannung und Interesse.

Das Buch schritt temporeich voran. Doch leider wurde plötzlich ab der Mitte jegliche Spannung herausgenommen, der Autor verlor sich in nebensächlichen, uninteressanten Details, was das Buch bedauerlicherweise unnötig in die Länge zog. Auch wurden viele Personen aufgeführt, so dass man stellenweise den Überblick verlor, wer, welche Rolle innehatte.

Der Autor verfügt dennoch über einen flüssigen und ansprechenden Schreibstil, mit dem es ihm gut gelingt den Leser in die Buchatmosphäre eintauchen zu lassen.

Fazit:

Ein brutaler Thriller, der spannungsgeladen startet, aber dann leider durch unnötige Seitenfüller Potential verschenkt. Die Erzählweise des Autors hat mich trotzdem angesprochen, ich bin gespannt auf weitere Bücher. Ich vergebe ehrliche 3,5 Sternchen.

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Ich danke dem Knaur Verlag für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Herzensräuber – Beate Rygiert

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Inhaltsangabe:

„Tobias Buchantiquariat läuft nicht besonders gut, noch dazu hat er gerade eine schmerzliche Trennung hinter sich. Als er im Urlaub einen liebenswerten spanischen Straßenhund aufliest, beschließt er kurzerhand, ihn mit nach Heidelberg zu nehmen. Wie sich herausstellt, hat Zola die Gabe, für jeden Menschen die richtigen Bücher zu finden – denn in jedem »Herzensräuber« erschnuppert er die Gefühle, die die bisherigen Leser darin hinterlassen haben. So bringt er nicht nur Tobias’ Geschäft auf Vordermann, sondern nach und nach auch dessen chaotisches Liebesleben …“

Meine Meinung:

Mit „Herzensräuber“ ist Beate Rygiert ein zauberhafter Roman gelungen.

Die Geschichte wird aus Sicht des Hundes Zola erzählt. Der kleine Hauptprotagonist schleicht sich ab der ersten Seite ins Herz des Lesers – der Buchtitel hält also was er verspricht. Auch die menschlichen Charaktere wurden überwiegend sympathisch und liebenswert gezeichnet.

Das Buch bereitet ein unterhaltsames und kurzweiliges Lesevergnügen.

Die Autorin versteht es gekonnt Emotionen beim Leser zu wecken. Die Buchatmosphäre wird lebendig geschildert und strahlt Herzenswärme aus.

Sicher ist die Geschichte stellenweise vorhersehbar, was aber nicht negativ zu bewerten ist, da sie bis zum Ende für unbeschwerte Lesestunden sorgt.

Die Idee, ein Buch aus der Sicht eines Hundes zu schreiben, wurde hier von der Autorin hervorragend und sehr gefühlvoll umgesetzt.

Fazit:

Ein herzerwärmender Roman, der mir sehr gut gefallen hat. Eine wunderbare und berührende Geschichte für Hunde- und Tierfreunde.

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Ich danke dem blanvalet Verlag für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Grandhotel Angst – Emma Garnier

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Inhaltsangabe:

„Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis sie plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben ….“

Meine Meinung:

„Grandhotel Angst“ von Emma Garnier spielt im Italien Ende des 19. Jahrhunderts.

Der interessante Buchtitel und das ansprechende Cover haben sofort meine Neugier auf dieses Buch geweckt.

Die Autorin verfügt über einen flüssigen und lebendigen Schreibstil, mit dem es ihr hervorragend gelingt den Leser in die Buchatmosphäre eintauchen zu lassen.

Die Protagonisten sind teilweise undurchsichtig, was Spannung generiert. Die Hauptfigur Nell wirkt stellenweise zu naiv und labil, was ich gelegentlich als störend empfand.

Bei dem Buch handelt es sich um einen Roman, der Elemente eines Psychothrillers aufweist, und vor allem atmosphärisch punkten kann. Das alte Hotel wurde gelungen in Szene gesetzt, und erwacht vor dem Auge des Lesers zum Leben.

Fazit:

Dieser Roman hat mich gut unterhalten. Atmosphäre und historische Hintergründe stehen hier im Vordergrund und wurden überzeugend und bildhaft vermittelt.

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Ich danke dem Penguin Verlag für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

LAlien – C. E. Miedler

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Inhaltsangabe:

„A memoir about an immigrant from the Austrian Alps who moved to California at just 23 years old. The author lived, studied and worked in Los Angeles for 10 years.
The book recounts her experiences as a wife, a student, a divorcee, and an immigrant. The book also tells the story how she found her true self in the big strange land that is America.“

Meine Meinung:

C.E. Miedler berichtet in ihrem biografischen Buch „LAlien“ von den Jahren, die sie in den USA in Los Angeles gelebt und gearbeitet hat.

Das Buch ist in englischer Sprache verfasst, dies sollte meiner Meinung nach für Personen mit guten Sprachkenntnissen keine Schwierigkeit beim Lesen darstellen.

Miedler erzählt offen und glaubhaft vom american way of life, sie spricht sowohl die Vorzüge an, welche ein Leben in den USA bietet, aber auch ungeschönt die Schattenseiten und Problematiken, mit denen man in den Staaten konfrontiert wird. Dabei erhält der Leser auch einen interessanten Einblick z.B. in die Abwicklung bzw. den Ablauf alltäglicher Dinge z.B. mit Behörden, Universitäten, Arztbesuchen, Handwerkern etc.

Eingangs schildert die Autorin ihre Beweggründe für die Auswanderung und ihre erste Zeit im neuen Land.

Später berichtet sie von ihrer Weiterbildung, Zufallsbegegnungen mit Prominenten, ihrem treuen Hund Jake, den sie dort adoptiert hat, Jobsuche und Freizeitvergnügen z.B. in Form von Coachella usw..

Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, die sich unterhaltsam und kurzweilig lesen.

Fazit:

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es einen authentischen Einblick in das Leben in Kalifornien liefert. Der lockere und flüssige Schreibstil gestaltet das Lesen kurzweilig und interessant.

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Ich danke der Autorin für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Morgen ist es Liebe – Monika Maifeld

P1150344

Inhaltsangabe:

„Eine eisige Nacht kurz vor Weihnachten:
Die junge Ärztin Alexandra verunglückt auf dem Heimweg von einer Feier mit dem Auto. Sie wird bewusstlos und wäre dem Tode geweiht, würde ein Unbekannter sie nicht aus dem Wagen ziehen. Doch als Polizei und Sanitäter am Unglücksort eintreffen, ist der Retter nicht mehr da.
Martin Hallberg ist an jenem Abend in den winterlichen Weinberg gekommen, um sein Leben zu beenden. Diese bitterkalte Nacht kurz vor Weihnachten sollte seine letzte sein – doch da ereignete sich genau vor seinen Augen der Unfall. Die Erinnerung an die zarte, verletzte junge Frau, die er aus dem Autowrack gezogen hat, lässt ihn nun einfach nicht mehr los – und die Sorge um den Abschiedsbrief in seiner Manteltasche, der niemals in fremde Hände gelangen darf. Aber der Mantel ist zusammen mit der jungen Frau im Rettungswagen verschwunden…“

Meine Meinung:

Der Roman „Morgen ist es Liebe“ von Monika Maifeld spielt um die Weihnachtszeit in Luxemburg und Deutschland.

Die Charaktere erscheinen überwiegend sympathisch. Doch blieben mir die Protagonisten, trotz der Einblicke in deren Gedanken- und Gefühlswelt, leider auch irgendwie etwas fremd und distanziert. Sehr gut hat mir die Einbindung des kleinen Hundes Mr. Spock gefallen, welcher seinen Namen wohl der Größe seiner Ohren zu verdanken hat.

Durch ihren flüssigen und ansprechenden Schreibstil vermittelt die Autorin durchgehend eine angenehme Wohlfühlatmosphäre.

Die Geschichte wurde originell aufgebaut. Stellenweise wirkt sie etwas konstruiert und weist ein paar Längen auf. In der Gesamtbetrachtung ergibt sich jedoch ein gefälliger und unterhaltsamer Weihnachtszeitroman.

Das hübsche Cover mit den bunten Herzballons fällt einem sofort ins Auge, es passt hervorragend zum Buchinhalt.

Fazit:

Dieser Roman hat mich kurzweilig und gut unterhalten können. Eine perfekte, harmonisch-romantische Lektüre für die Zeit um Weihnachten.

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Ich danke dem Knaur Verlag, sowie vorablesen.de, für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Herbstfunkeln – Cara Lindon

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Inhaltsangabe:

„Mann weg, Job weg, Wohnung weg – kurz vor ihrem 30. Geburtstag hat Alys alles verloren. Zutiefst unglücklich kehrt sie zurück ins romantische Cornwall, ins Haus ihrer Großmutter. Mit Schokolade, Büchern und ihren besten Freundinnen versucht sie sich zu trösten, aber das Leben erscheint ihr leer.
Um nicht mehr so allein zu sein, adoptiert sie Mr. Cat, einen missmutigen Kater aus dem Tierheim. Gerade hat Alys sich ihrem Dasein als einsame Katzenfrau abgefunden, da treten gleich zwei Männer in ihr Leben: der sympathische Jory, mit dem Alys lachen kann, und der erfolgreiche Daveth mit den stahlgrauen Augen, der sie verwöhnt.
Nun muss Alys sich entscheiden: Kann sie ihrem Herzen vertrauen oder steht ihre Vergangenheit ihrem Glück im Weg?“

Meine Meinung:

„Herbstfunkeln“ ist der erste Band der Cornwall Seasons Reihe von Cara Lindon.

Vor der traumhaften Kulisse Cornwalls lässt die Autorin ihre Hauptprotagonistin Alys erst das Glück mit einer Katze finden, um dann auch schließlich ihrem Liebesglück näher zu kommen.

Alys und ihre beiden Freundinnen Bree und Chesten, die jeweils in den Folgebänden die Hauptrollen übernehmen werden, erscheinen sehr sympathisch. Ebenso die anderen Protagonisten, bis auf eine Ausnahme, hier möchte ich jedoch nicht spoilern.

Cara Lindon ist es mit ihrem ansprechenden und lebendigen Schreibstil hervorragend gelungen, mich in die reizvolle Landschaft Cornwalls zu entführen. Das Buch liest sich extrem flüssig und kurzweilig.

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, und strahlt eine ruhige Wohlfühlatmosphäre aus, die perfekt mit Buchtitel- und inhalt harmoniert.

Am Ende des Buches finden sich neben einem Glossar und Reisetipps der Autorin, ebenfalls ein Rezept für ein Getränk, welches im Buch eine Rolle spielt, sowie eine Erklärung zu den Jezebel-Bligh-Büchern, die öfter erwähnt werden.

Fazit:

Ein unbeschwertes Lesevergnügen, welches mich sehr gut und kurzweilig unterhalten hat. Ich freue mich schon auf die Folgebände.

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Ich danke der Autorin, für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Apfelkuchen am Meer – Anne Barns

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Inhaltsangabe:

„Der süße Duft des warmen Kuchens, der sich mit dem salzigen des Meeres vermischt, das ist für Merle das Aroma der Ferien ihrer Kindheit – das Aroma der Apfelrosentorte. Seit Generationen wird das geheime Rezept in Merles Familie weitergereicht. Als eine Freundin ihr erzählt, dass sie genau diese Torte in einem Café auf Juist gegessen hat, macht Merle sich spontan auf die Suche nach der Bäckerin. Unweigerlich führt ihr Weg sie zurück auf die Insel, wo noch mehr Geheimnisse verborgen liegen als nur ein Familienrezept.“

Meine Meinung:

Der Roman „Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns spielt auf der kleinen Ostseeinsel Juist.

Die Autorin verfügt über einen flüssigen Schreibstil. Die Charaktere wecken überwiegend Sympathie, und die Atmosphäre wird gut wiedergegeben.

Auch wenn es der Handlung stellenweise an Spannung mangelt, und die Geschehnisse eher gemächlich und ohne große Highlights beschrieben werden, vermittelt das Buch durch seinen locker-leichten Erzählstil und die bildhafte Darstellung der Inselatmosphäre eine entspannte Wohlfühlatmosphäre, und weckt die Lust auf ein leckeres Stück Apfelkuchen am Meer.

Das Cover wurde mit seinen maritimen und kulinarischen Elementen perfekt auf die Handlung abgestimmt, und erzeugt sofort Leseappetit.

Am Ende des Buches finden sich Rezepte, die im Buch selbst eine zentrale Rolle einnehmen.

Fazit:

Dieses Buch bietet unbeschwerte, nette Unterhaltung. Ich vergebe ehrliche 3,5 Sternchen, da mir das Buch leider stellenweise etwas zu gemächlich und ereignislos erschien. Wer aber gezielt auf der Suche nach leichter, entspannender Sommerlektüre ist, ist mit diesem Roman durchaus gut beraten.

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Ich danke dem Verlag, für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies nimmt selbstverständlich keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.